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Wärschtlamo als Ampelmännchen und Verbot von Laubsaugern: es braucht mehr Substanz

Natürlich: ein Stadtrat beschäftigt sich auch mit Details, das muss er auch. Natürlich ist die Vorrangschaltung der Hofer Busse überdenkenswert und man sollte auch wissen, wer die Kosten der Sperrung der Schillerstraße übernimmt. Alles richtig. Danke dafür.

Nur ist es auch so: wir müssen Hof im Ganzen neu aufstellen. Schon viel zu lange wird Hof verwaltet, aber nicht entwickelt. Wir müssen da hin, wo es weh tut.

Unser Stadtbus fährt seit seiner Einführung immer nur bis an die Stadtgrenze. Und genau hinter dieser Stadtgrenze – oft nur wenige Kilometer entfernt – liegen Kundenpotentiale, Pendler, Nutzer dieses Stadtbussystems. Unser Stadtbus könnte Hunderte, wenn nicht Tausende, dieser Menschen befördern und dabei für weniger Autos in der Stadt sorgen. Nur liegt die Stadtgrenze wie eine archaische Mauer dazwischen. Natürlich ist es vorteilhaft, eine kreisfreie Stadt zu sein, nur eben nicht hier.

Unsere Kernstadt – also alles zwischen Pfarr und Sigmundsgraben entlang von Altstadt und Ludwigstraße – wird noch immer als etwas betrachtet, dass nur dem Einkauf dient. Aber da ist Wohnraum. Viel Wohnraum. Und Innenstädte werden nun mal – das liegt nicht an Hof oder an mir – zu Orten des Lebens und des Wohnens. Die Zeiten ändern sich, genau so, wie sie es schon immer getan haben.

Zu beiden Themen habe ich Anträge geschrieben. Ich will, dass der Stadtbus bis nach Leupoldsgrün fährt. Und nach Oberkotzau. Das ist nur logisch. Ich will, dass die Kernstadt Wohnraum wird. Das ist nur logisch. Und beides ist ökologisch sinnvoll.

Mal sehen, was wird.

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